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Aug 28, 2010

Dermasence Mousse



In meinem letzten Posting bin ich ein wenig der Frage nach meiner Haut nachgegangen. Heute gibt es eine direktere Vorstellung des Produkts, das mich schon lange begleitet. Es handelt sich um die Mousse der Firma Dermasence, ein Schaum der porentiefe Reinigung verspricht. Ich habe vor rund sechs Jahren dieses Produkt von meinem Dermatologen verschrieben bekommen, da ich unter sehr unreiner und dazu aufgrund einer Hauttherapie trockener Haut litt und das bloße Waschen des Gesichts sich somit schon zu einem echten Problem entwickelte. Ich war von diesem Produkt aber so angetan, dass ich seither dabei geblieben bin. Es ist Reinigungsschaum und oft auch Make-up-Entferner in einem für mich geworden.



Dieses Produkt ist vor allem für zu Unreinheiten und Pickel neigender Haut gedacht und soll die Haut schonend reinigen und gleichzeitig unterstützen, ihr natürliches Gleichgewicht zu behalten. Ich bin damit stets vollends zufrieden gewesen.

Meine Haut, die definitiv an manchen Stellen zur Talgüberproduktion tendiert, fühlt sich nach dem Waschen sauber und klar an. Wer jedoch normale bis leicht trockene Haut hat, könnte das zurückbleibende Ergebnis erstmal als zu trocken empfinden, aber für diese Hauttypen ist das Produkt auch nicht gedacht. Anschließend gehe ich nach Bedarf mit einem Gesichtswasser desinfizierend über das Gesicht oder einzelne Stellen und gebe immer meine ebenfalls regulierende Tagescreme auf die Haut, um ihr genau die Portion Feuchtigkeit zurückzugeben, die sie für den Tag braucht. (Feuchtigkeit ja, aber bitte nicht fettig oder ölig, denn sonst ist das schöne Resultat ja für die Katz.) So fühle mich sehr wohl, dass ich die meiste Zeit auf Make-up oder dergleichen im Alltag verzichte und viel lieber meine "natürliche Haut" trage, egal, ob auf ihr mal ein Pickelchen zu sehen ist oder nicht. Aber das, was mich die ganze Zeit vorher so störte, Spannungs- oder Trockenheitsgefühl und übermäßig glänzenden Stellen, wenn man nicht durch irgendetwas am Tag vollkommen in Wallung und Aktion gerät, hat sich vollständig gegeben.

Der eher als duftneutral zu beschreibende Schaum aus der mechanischen Pump-Flache ohne Treibgas ist ganz zart, verteilt sich aber optimal - ohne sich in seiner Leichtigkeit direkt durch die Körperwärme von Hand, Gesicht und Reibung zu verflüchtigen. Das spricht für eine hohe Ergiebigkeit.



Enthalten sind in einer Flasche 200 ml, mit denen ich rund vier bis fünf Monate auskomme. Der Preis liegt bei mir in der Apotheke mit rund 10,- EUR absolut im Rahmen und ich finde das Preis-/Leistungsverhältnis wirklich sehr gut und empfehlenswert, wie die meisten anderen Produkte der Serie, die ich bisher ausprobiert habe.

Erhältlich ist Dermasence in Apotheken. Meist haben sie die Produkte in meinen Apotheken nicht vorrätig, daher lasse ich sie mir am Vormittag bestellen und kann sie abends in der Regel schon abholen. Es gibt aber auch einen Online Shop auf der offiziellen Website www.dermasence.de, wo man sich auch noch einmal genauer über die verschiedenen dermatologischen Hautpflegepräperate informieren kann.

Aug 8, 2010

Klare Hautsache



Eine der Fragen, die mir wohl am häufigsten gestellt werden, lautet: Was benutzt du eigentlich für deine Haut? Ich denke, diese Frage ergibt sich daraus, dass ich in Videos oder Blog Posts immer mal wieder von meiner Haut erzählt habe, die zu Unreinheiten neigt. Ich hatte bereits zu meinen Anfängen als Video-Blogger auf YouTube dazu mal etwas gesagt, da die Frage aber immer wieder kommt, dachte ich, ich fasse das Thema noch einmal rund anderthalb Jahr danach aktualisiert hier auf - mit meinem persönlichen Jetzt-Stand.

Ich habe heute als erwachsenes Mädchen mit immerhin "schon" 27 Jahren kein Problem damit, zu meiner Haut zu stehen wie sie ist: nicht perfekt.

Als Teenager habe ich massiv unter Pickeln und Akne gelitten, die ungefähr ab meinem 12. Lebensjahr eintraten und sich dann "zur besten Teenie-Zeit" auch immer weiter verschlechterte. Alle sagten, das würde nach Pupertät schon aufhören, also biss ich tapfer die Zähne zusammen. Anfang 20 war meine Haut im Gesicht und Dekolleté aber immer noch ziemlich schlecht - und phasenweise in so katastrophalem Zustand, dass sie einer einzigen großen Pustel oder Entzündung gleich. Das war schon irgendwie extrem schwierig für mich. An manchen Tagen wollte ich wirklich nicht mehr vor die Tür gehen, abgesehen davon, dass die vielen kleinen und großen Beulen, die verhärtet unter oder feuerrot blühend auf meiner Gesichtshaut saßen, auch ziemlich weh taten. Besuche beim Hautarzt waren unumgänglich, denn, Pickel hin oder her, massive Akne sollte untersucht werden, denn es signalisiert, dass die Haut offensichtlich in irgendeiner Form nicht 100% gesund ist.

Ich habe nach vielen Behandlungsversuchen schlussendlich eine Therapieform gefunden, die meine Haut die aggressive Akne hat bekämpfen lassen. Diese Behandlung hält circa zehn Jahr vor und muss unter Umständen dann noch einmal durchgeführt werden, aber das Ergebnis danach war 300% besser als vorher und ich hatte endlich so etwas wie eine glatte Haut. Unterstützend zu dieser Therapie habe ich von meinem behandelten Dermatologen damals (ich war 23) eine Pflegeserie für sehr trockene, unreine Haut verschrieben bekommen, die zusätzlich den Effekt der Therapie positiv beeinflussen sollte und die ich auch danach noch eine Zeit weiter benutzen musste. Diese Sachen haben mir so gut gefallen und geholfen, dass ich sie auch nach Behandlungsende weitergekauft und verwendet habe. Dabei handelt es sich um zwei Produkte der Firma Dermasence, einem Reinigungsmousse und einer speziellen, reichhaltigen Gesichtscreme, die zu Unreinheiten neigende Haut nicht zusätzlich belastet und Pickel nur noch verstärkt. Außerdem hat sich eine spezielle "Anti-Pickel-Creme" von Avène lange Zeit bei mir nun bewiesen, dass ich sie zu meiner festen Pflege zähle und auch schon nachgekauft habe.



Ich bin diesen Produkten treu geblieben bis heute, vor allem dem Reinigungsmousse, das ich auch immer auf Make-up Jobs dabei habe, da es mir als Alternative zu oft ölhaltigen Makeup-Entfernern gut gefällt und bisher die Leute sehr gerne sich damit abgeschminkt haben ohne eine gereizte Reaktion oder dergleichen. Mit rund 10-11 EUR für 200ml, was bei mir rund fünf Monate Ergiebigkeit (ich wasche mein Gesicht in der Regel morgens und abends mit Schaum) macht, halte ich das Mousse für einen guten Deal. Wichtig ist mir aber, ob es etwas bringt - und da muss ich ganz klar und laut "JA" rufen.

Gerne werde ich eine separate Produktrezension hierzu tippen, in der ich euch alle Infos zusammenfasse, sowie meine Erfahrungswerte noch einmal etwas genauer aufführe. Vielleicht finde ich sogar ein paar gute Fotos von vor meiner Aknebehandlung, aber ich muss sagen, ich habe mich wirklich nicht gerne damals fotografieren lassen.

Grundsätzlich ist Hautsache ein wichtiges Thema. Ich denke, da sind wir uns alle einig. Wichtig finde ich aber auch, dass man zu seiner Haut steht - und dass es vollkommen okay ist, wenn man unreine Haut hat, denn oft können wir uns kaum dagegen wehren gegen den Mix aus Veranlagung, Hormonen und Umwelteinflüssen. Keiner ist perfekt!

Auch sollte man eine realistische Einschätzung seiner Haut erlangen und nicht auf das ultimative Wundermittel für einen glatten und klaren Teint mit mikrofeinen Poren hoffen, wenn man einfach schon lange massiv mit Akne zu kämpfen hat. Dieses perfekte Hautbild zu erlangen, ist mit einer Vorgeschichte in Sachen eigene Haut doch nahezu unmöglich und wer sich ein realistisches Ergebnis vor Augen führt, kann großen Frust vermeiden oder sich sogar noch positiv überraschen lassen, wenn die Haut sehr gut auf eine Behandlung des Dermatologen oder ein Pflegeprodukt reagiert.

Wer unreine Haut hat oder unter Akne leidet, sollte sich nicht ganz und gar "kampflos" ergeben. Man kann die Initiative ergreifen und seiner Haut etwas Gutes tun: durch gezielte, vernünftige Pflege - und damit meine ich bestimmt nicht, Unsummen für jede neuste Kosmetik- oder Pflegeinnovation auszugeben, die porentief reine Haut verspricht, oder im Monatswechsel nahezu hysterisch von einem Produkt zum nächsten zu hüpfen. Ich halte hierbei ein eher aufmerksames, sensibles Auseinandersetzen mit dem Thema für richtiger, was es auf dem Markt gibt, worin mein Hautproblem wirklich besteht, was dagegen genau helfen könnte und sich daher tatsächlich lohnt (auch in Rücksprache mit dem eigenen Hautarzt!) mal ausprobiert zu werden.

Auch heute ist meine Haut phasenweise nicht vollkommen rein und Jahre der Akne haben trotz astreiner Therapie natürlich einige sichtbare Spuren hinterlassen, beispielsweise in Form von vergrößerten Poren hier und da, Mitessern um die Nase herum oder richtig "schattenwerfende" Unebenheiten in der Haut, besonders an der Stirn. Große, auffällige Aknenarben habe ich trotz allem keine, aber selbst wenn, würde ich auch damit klarkommen. Grundsätzlich ist ein Pickel auf der Nase für mich auch gar kein Thema, denn ich habe sehr viel Schlimmeres erlebt - und andere junge Leute oder auch Erwachsene haben vielleicht mit noch viel schlimmerer Akne zu kämpfen als ich es hatte. Ich mache mir bewusst, was ich habe und arbeite mit dem, was heute da ist.

Und jetzt, seid ihr bereit für die (ungeschminkte) Großaufnahme? Bitte sehr!



Und hier noch ein Screenshot aus deinem Video, das ich vor wenigen Tagen aufgenommen habe. Ich trage mattierendes Puder, jedoch keinerlei ausgleichendes Make-up im Gesicht, daher bietet es sich ebenfalls an ein Beispiel:

Aug 1, 2010

♥ Foundations





For this video I tried to choose my all-time favourite liquid foundations. I ended up with three products which I really like for their different textures and coverage and which have been in my make-up kit for quite a while. I guess there is nothing too special about this clip but if you have any questions, feel free to drop me a line.

 

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